Rezensionen

Uli Brée, der geniale Schöpfer der TV-Serie „Vorstadtweiber“ schreibt über Wildfutter:

Alma Bayer denkt sich Morde für uns aus. So, dass es eine Freude ist sich an den Abgründen der anderen zu weiden. Und doch schimmert bei jeder ihrer Figuren die Sehnsucht nach Liebe durch. Und das macht ihre Bücher für mich so besonders. Weil wir erahnen, dass die Bösen in Almas Geschichten gar nicht so böse wären und das Morden vielleicht sogar bleiben ließen, wenn wir LeserInnen sie hin und wieder in die Arme nehmen dürften. Uns bleibt jedoch nur das Buch und das ist vielleicht auch gut so. Denn wo kämen wir denn hin, wenn es keine Bösen gäbe. Ich habe einmal gelesen, dass die Bösen den Guten die Schuld an ihrer Existenz geben. Denn gäbe es keine Guten, dann hätten die Bösen keinen Grund böse auf sie zu sein. Keine Ahnung, ob das so zutrifft in den Krimis und in der Welt überhaupt. Ich weiß nur, dass Alma Bayers Krimis natürlich ihre Morde brauchen. Und doch sehne ich mich danach einmal eine Geschichte von ihr zu lesen, die sich einfach nur den Lebenden widmet. Denn zwischen ihren blutigen Zeilen schimmert immer wieder das wunderbar verletzlich Menschliche hervor. Und wenn wir uns ehrlich sind, bietet dies doch schon genug Abgründe. Aber vielleicht sollte ich mir selbst auch an die Nase greifen. Auch in den Vorstadtweibern neige ich dazu, den einen oder anderen Querulanten skrupellos zu eliminieren. Vielleicht weil das Morden die Wahrheiten über die, die überlebt haben, unmissverständlicher ans Licht bringt. Es gibt nicht viele Tiere, die ihre Artgenossen töten. Und noch viel wenigere tun es mit soviel Fantasie wie Alma Bayer. Aber was soll’s, sie tötet ja nur auf dem Papier. In echt ist sie wahrscheinlich lammfromm und so liebenswert wie die eine oder andere Überlebende in ihren Geschichten. Vielleicht wünsche ich mir deshalb so sehr einen Krimi ohne Mord von ihr, weil ich mir denke, dass sie das Morden gar nicht braucht um uns zu fesseln.


Die Goslarschen Zeitung findet:

„Sehr ordentliche Premiere, die Lust auf mehr macht… Wortwitz und Situationskomik sind oft grandios… Alma Bayer darf man sich ruhig merken.“


in der Morgenpost des Deutschen Fußballinternats DFI schreibt Thomas Eglinski, Gründer und Leiter des DFI:

„Heute möchte ich den Lesern der MoPo ein ganz besonderes Buch ans Herz legen – und zwar einen Rosenheim-Krimi …. Ich habe mich während der Lektüre des Buchs köstlich amüsiert und glänzend unterhalten gefühlt. Die Welt, in der die Autorin Alma Bayer Einblicke gewährt, ist mir bestens bekannt. Den Charakteren, die sie beschreibt, begegne ich Woche für Woche auf den Sportplätzen. Die Herausforderungen, die Trainer mit ehrgeizigen und „total objektiven“ Eltern zu stemmen haben, sind vortrefflich beschrieben und haben mich das eine oder andere Mal zu einem kräftigen Schenkelklatscher veranlasst…… Wildfutter ist eine wunderbare Mischung aus spannendem Krimi, mitreißendem Fußball und gelegentlichem Sex.… Ob man nun Vater oder Mutter eines fußballspielenden Jungen ist oder Jugendtrainer, für diese Zielgruppe ist „Wildfutter“ ab sofort eine Pflichtlektüre.“


Die AIB-Stimme.de meint:

Dieser Krimi, der hier in der Region Rosenheim und Bad Aibling spielt, geht weg wie warme Semmeln. Nach seinem Erscheinen Mitte August hatte es ganze vier Wochen gebraucht, bis die erste Auflage vergriffen war.


Auf Amazon feuerten bislang 38 % der Leser/Innen die vollen 5 Sterne ab
und 31 % gute 4 Sterne
Das bedeutet: zwei Drittel der Leser finden Wildfutter gut bzw. sehr gut 🙂

Auszüge:

Biene auf Amazon
Ein urkomisches Buch! Ich bin selbst aus Bayern bzw. lebe hier und Rosenheim ist nicht sehr weit weg von mir – deshalb bin ich auch mit den Gepflogenheiten hier vertraut und konnte mir das Ganze so richtig vorstellen. Obwohl es ein Krimi ist musste ich an vielen Stellen lachen, weil das ganze einfach urkomisch ist manchmal. Die Coverwahl ist super – hätte es nicht besser gekonnt. Der Schreibstil ist so flüssig und leicht geschrieben, dass man nachts um 3 auf die Uhr guckt und sich fragt, wo denn nun die Zeit geblieben ist. Mit Humor, Fachwissen und Präzision nimmt uns Alma Bayer mit zu einem spannenden Kriminalfall. Denn wenn ein fast pensionierter Kriminaler beim Wildsau fotografieren die Hand eines verschwundenen Fußballtrainers findet kann es nur spannend (und komisch) werden. Weil ich mich so köstlich amüsiert habe gibt es 5 von 5 Sternen! Ich hoffe man wird noch mehr von der Autorin hören!

Bettina H. auf Amazon
Dieser wunderbare Regionalkrimi von der Autorin Alma Bayer hat mir von der ersten Seite an gefallen. Der Schreibstil ist super zu lesen, spannend und vor allem überaus humorvoll geschrieben. Alma Bayer kommt hier ohne großes Blutvergießen aus, obwohl die Tat dann doch schon ziemlich krass ist. Der Perspektivenwechsel zwischen Vitus, Johanna und Alois machen es einem wunderbar leicht, sich in die Charaktere hineinzuversetzen. Alma Bayer lässt uns auf eine herrliche humorvolle Art an deren Gedanken teilhaben und versetzt einem in einem Hochgefühl bester Unterhaltung. Vitus und Johanna sind mir echt ans Herz gewachsen, Alois – naja, das sollte jeder selbst herausfinden.
Nebenbei bekommt man immer wieder historische Fakten aus dem Umland von Rosenheim vermittelt und durch eine bildhafte Präsentation in Wort und Schrift hat man ein Auge auf die örtlichen Begebenheiten, was mir ausgezeichnet gefallen hat. Das Thema Fußball ist hier sicher sehr präsent, ich empfand es nicht als störend. Ich kann diesen Krimi wärmstens empfehlen und vergeben sehr gerne fünf Sterne.

Jarmilla Kessler auf Amazon
Vitus finde ich richtig bayrisch urig und sympathisch und hatte schon nach dem Betrachten des Covers und während des ersten Leseabschnittes schön den bayrischen lokalkolorit vor Augen. Ich finde diesen Mord sehr besonders und passend zu dieser Region, abstechen und erschießen kann jeder …. in Bayern wird das Opfer eben an die Wildsäue verfüttert. Ich fand den Krimi genau richtig in der Mischung aus eben packenden Kriminalfall, aber auch mit humoristischen bayrischen Einlagen. Die Figuren werden gut vorstellbar beschrieben.Die knapp 500 Seiten lasen sich geradeso weg. Das Cover ist ebenso urig zum Schmunzeln wie der Inhalt und könnte treffender kaum gewählt sein. Ich vergebe gerne 5 Sterne!

Sandra auf Amazon
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Locker, mit viel Humor und ich wollte einfach nur weiterlesen.
Dass sehr viel über den Jugendfussball beschrieben wird, hat mich als „Nichtfußball Fan“ nicht gestört. Ich fand es interessant, was hinter den Kulissen so alles abgeht. Wie sich die Eltern verrückt machen, dass ihr Sohnemann Leistung bringt. Mit nur einem Ziel, dass wenn ich Scout vom FC Bayern kommt, dass er entdeckt wird. Bei diesen Szenen hat man gemerkt , dass die Autorin seit 15 Jahren als Journalistin arbeitet.
Als Krimi würde ich diese Geschichte nicht einordnen. Mir kam es so vor, dass der Mord nur Nebensache ist. Ab und zu wird ermittelt . Man weiß zwar bis zum Schluss nicht, wer es war , aber ich hatte mir davon versprochen.
Ich würde es eher als Roman einordnen.
Die Geschichten , der Protagonisten werden sehr ausführlich und lustig beschrieben.
Ebenso hat mir gefallen, dass viel über Persönlichkeiten, die in und um Rosenheim leben- gelebt haben erläutert werden.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Es gibt keine Bilderbuchehen, es gibt Todesfälle in der Familie, mit denen die Hinterbliebenen nicht fertig werden, es gibt Liebe, Neid und Freundschaften.
Von allem etwas dabei.
Ich gebe dem Buch 5 Sterne. Da der Humor, die liebevoll erzählte Geschichte mich überzeugt haben.

Irismaria auf Amazon
Das Coverbild von „Wildfutter“ von Alma Bayer ziert ein Wildschwein mit Trachtenhut vor einer Bergkulisse. Es deutet schon an, dass hier ein Regionalkrimi mit humoristischen Einschlag zu erwarten ist. In der Geschichte geht es um den Tod eines Fußballtrainers, der Tiger Wild genannt wird. Ex Kommissar Vitus Pankratz entdeckt bei einem Wildparkbesuch, dass Wildschweine Leichenteile fressen. Scheinbar wurde der beliebte Jugendtrainer auf diese Weise entsorgt. Die Ermittlungen, die Vitus parallel zur Polizei anstellt, führen vor allem ins Umfeld des Toten und zu den Familien seiner Jugendmannschaft. Da gibt es Eltern, die in ihren Sprösslingen zukünftige Bayern-Stars sehen, aber auch einige geheime Liebschaften. Neben der Krimihandlung haben auch Vitus und seine Tochter eigene Liebesgeschichten, die die Sache nicht einfacher machen. Das Buch ist ein spannender und unterhaltsamer Krimi mit originellen Personen und vielen skurrilen Szenen. Doch hinter dem oberflächlich einfach nur witzigen Geschehen verbergen sich oft Schicksale und Themen, die nachdenklich machen. Für mich ist „Wildfutter“ der erste Krimi in dieser Reihe, aber sicher nicht der letzte. Schön ist auch das Rosenheimflair, das immer wieder aufscheint.
Amazonkunde auf Amazon
Dieser Rosenheim-Krimi hat mich über 400 Seiten lang sehr gut unterhalten.
Vitus Pangratz, pensionierter Kommissar stolpert bei einer nächtlichen Fototour über eine abgenagte Hand. Schnell wird klar, die Hand gehört zum vermissten Fußballtrainer Marius Wild, genannt Tiger. Vitus und seine Tochter Jo, Reporterin, begeben sich auf Mördersuche und decken einige pikante Geheimnisse auf.
Das Cover ist schon sehr auffällig, Wildschwein mit Hut vor netter Bergkulisse. Das deutet schon darauf hin, diesen Krimi sollte man nicht allzu ernst nehmen. Der Beginn ist noch recht spannend, aber schnell gewinnt der Humor die Überhand. Die vielen übertrieben dargestellten Persönlichkeiten haben mich sehr amüsiert. Allen voran Vitus, der ja schon ein wenig eigenartig ist. Die vielen Infos zu Rosenheim und zum Fußball gefallen mir gut. Ich finde, gerade die ehrgeizigen Fußballeltern hat die Autorin sehr treffend beschrieben. Die Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf einen Urlaub im schönen Bayern. Das die Krimielemente etwas fehlen, hat mich wenig gestört, ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Zum Ende kam dann auch wieder Spannung auf. Trotz der vielen Seiten, ist das Buch recht schnell zu lesen, zumal die Kapitel sehr kurz gehalten sind. Ich hatte viel Spaß mit diesem Krimi, daher von mir eine absolute Leseempfehlung.
…..